Die Medien berichten, dass eine komplette Apfelbaumplantage mit 22000 Apfelbäumen in Sarsted gerodet werden muss, weil die Universität Hannover den Pachtvertrag für einen Obstbauer in Sarsted nicht verlängert. Die Apfelbaumplantage gilt als ein wertvolles Biotop und produziert gesunde Lebensmittel. Sie wird nun vermutlich durch einen Solarpark ersetzt werden.
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Ich habe einen Brief an die Universität geschrieben. Das ist der Inhalt:
>>Sehr geehrte Damen und Herren und vierzig weitere Geschlechter,
ich bin zutiefst erschüttert und es verursacht mir körperliche Schmerzen miterleben zu müssen, wie in einer beispiellosen Vernichtungsaktion von Ihnen als Universität angeordnet, die es eigentlich besser wissen sollte, 22000 ! gesunde und ertragreiche Obstbäume zwangsgeschreddert werden müssen. Das nennt sich Massenvernichtung ohne Achtung vor Wertschöpfung und Leben.
Stattdessen installieren Sie Solaranlagen, die durchaus ihre Berechtigung haben auf Beton- und Dachflächen, aber um Gottes Willen doch nicht auf reichem, für Mensch und Tier und Umwelt nutzbarem Ackerland!
Für mich ist es eindeutig: Die Zukunft unseres Klimas kümmert Sie nicht, genausowenig wie die Zukunft Ihrer Studenten, sonst hätten Sie sich viel besser mit der Situation auseinandergesetzt und Synergien geschaffen.
So ist es nur ein fauler Kompromiss geworden.
Christine Grundner, Klimagärtnerin<<
Ich habe acht neue Bäume gepflanzt, sozusagen als Gegenbewegung. : 5 Eiben, 1 Zwetschgenbaum, 1 Birnbaum und eine alte Apfelsorte, den „Roten Winterkalvill“, der im 16. Jahrhundert ihren Ursprung hat. Sozusagen als Gegenbewegung.
Liebe Freunde, tun Sie das auch: Pflanzen Sie Apfelbäume, Birnbäume, Nussbäume, Kirschbäume, pflanzen Sie Felsenbirnen, Schlehen, Weißdorn, Hollunder, Haselnuss, Liguster und Eiben, freuen Sie sich über ihre eigenen Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren und Erdbeeren, vieles davon lässt sich auch auf dem Balkon und auf der Terrasse in Kübeln pflanzen, zusätzlich zu Ihren Blumen!
Ihre Christine Grundner
